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Gottfried Schaub spendet 100 Mal Blut

Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen des Roten Kreuz in Forbach ehrte der Verein, der Blutspendedienst und die Gemeinde etliche Blutspender im Forbacher Murggarten.

Blutspender vom DRK Forbach geehrt.

Blutspenderehrung im Murggarten von Forbach.

Eine seltene Blutspender-Ehrung stand beim Fest des DRK-Ortsvereins im Forbacher Murggarten an: Der Langenbrander Gottfried Schaub hat 100 Mal 500ml Blut gespendet. „Das trifft sich heute gut, 100 Jahre Ortsverein Forbach und 100 Blutspenden von Gottfried. Zwei tolle Jubiläen in diesem Jahr“, freut sich der erste Vorsitzende Frank Mayer. Vom Landesverband erhielt er eine als Auszeichnung eine „Nadel mit goldenem Eichelkranz“, worauf Bürgermeister Kuno Kußmann eigens hinwies. Dieser Freude schloss sich Jochen Gießler an, der beim Ortsverein für die Blutspenden verantwortlich ist. „Es gibt einige Blutspender, die uns über Jahre hinweg die Treue halten. Dafür sagen wir einen herzlichen Dank.“ Einen Dank sprach er auch dem DRK-Blutspendedienst und der Gemeinde aus, mit denen er bei den Veranstaltungen gut zusammen arbeiten würde. Blutspendereferentin Andrea Palau war den Ball zurück, auch sie ist mit der Zusammenarbeit mit den Forbachern zufrieden.

Rudi Mungenast gehört auch zu den regelmäßigen Spendern. Er wurde für 75-maliges Spenden geehrt und erhielt eine Ausgabe des Landkreis-Heimatbuchs. Bei 50 Blutspenden waren Gerhard Filimon, Rainer Fritz, Alois Fritz, Heinz Glauner, Gerhard Merkel, Doris Weber und Kirsten Wunsch. Auch sie erhielten eine Dankesurkunde. In den Blutspenderausweise von Michael Amschlinger, Ines Bauer, Florian Frey, Horst Fritz, Franz Kalmbacher, Marlene Krech, Christiane Krieg, Thomas Krieg, Silke Kühn, Anton Schaub, Kerstin Schlosser und Hans-Josef Weiler sind bereits zehn Termine eingetragen.

„Ohne Geselligkeit verarmt der Mensch“, führte Kußmann in seiner Ansprache aus. „Wie gut, dass es da Vereine wie das Rote Kreuz gibt. In diesem bringen sich Menschen ein und erfahren Geselligkeit.“ So auch beim heutigen Fest im Murggarten. Darüber hinaus würden sich die Helfer im Roten Kreuz für andere Menschen einsetzten, die in Not geraten sind. „Um hierbei helfen zu können, sind die Retter manchmal auf Blutkonserven angewiesen.“

Das DRK-Jubiläumsfest in Forbach nutze Andrea Palau um die Gäste über das Blutspenden zu informieren. „Erwachsene Männer dürfen sechs Mal im Jahr spenden, Frauen können vier Mal zu uns kommen. Wir sind über jede Spende froh, schließlich kann man Blut noch nicht künstlich herstellen.“

Von Kai Mungenast, BNN

24. Juli 2010 22:28 Uhr. Alter: 8 Jahre